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Longest Journey


Longest Journey

Beitragvon Foren RPG » Mi 20. Nov 2013, 09:18

Es scheint ein normaler Abend in Markuhl, der nördlichsten Hafenstadt Iskars, zu sein. Der Marktplatz wird in wenigen Stunden schließen und die einfachen Bürger gehen ihren letzten Tätigkeiten nach um sich für die Nacht vorzubereiten. Doch hier startet die Geschichte einer Reise... eine Reise die die Welt verändern wird. Die längste Reise beginnt...
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Beitragvon Dark.Matter » Fr 13. Jun 2014, 13:03

Deralean schlenderte am späten Abend durch die Stände am Marktplatz Markuhls. Er hatte gehofft etwas in der Stadtbibliothek zu finden was seinen Wissensdurst vorerst stillen würde doch in den schier endlosen Gängen und den raumhohen Regalen die mit teils antiken Büchern gefüllt waren, war nichts dabei das er nicht kannte. Seine Suche war frustrierend...
Er ignorierte die stechenden und musternden, teils verängstigen Blick die auf ihn fielen während er über die Waren blickte die hier und dort Angeboten wurden. Er war es gewohnt das die Leute Angst vor ihm hatten, bot er auch in seiner Robe einen furchteinflößenden Anblick.
Langsam wurde es aber Zeit einen Platz für die Nachtruhe zu suchen, auch wenn er dort nicht schlafen würde, würde er sich zumindest in einem abgeschlossenen Raum sicherer fühlen, wenn er dort meditierte.
>Ich habe dich bemerkt kleine Dunkelelfe<, das er gerade beklaut wurde störte den Schattenmenschen herzlich wenig, doch er auf sich sitzen lassen wollte er es auch nicht. Er war verwunderter über den Mut den das zierliche Wesen aufbrachte: Nur die wenigsten trauten sich in seine nähe, noch weniger ihn zu beklauen. Er folgte der Dunkelelfe auf ihrem weg durch die Stände während sie sich immer wieder in scheinbar unbeobachteten Momenten unerlaubterweise bediente.

Er folgte er ihr nun schon eine ganze Weile, der Marktplatz war längst hinter ihnen und es ging jetzt durch jede Menge verwinkelte Gassen. Die kleine Diebin schien zielsicher eine schäbige Kneipe im Hafenviertel Markuhls anzusteuern...
Im inneren waren wieder viele Augen auf Deralean gerichtet doch die Dunkelelfe schien ihn zumindest vorerst noch nicht bemerkt zu haben...
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Beitragvon FallenAngel » Fr 13. Jun 2014, 13:14

In einer kleinen Hütte am Rande von Markuhl prasselte am späten Abend nur noch leicht ein kleines Feuer. Ferryani starrte mit leicht verträumten und dennoch starrem Blick aus dem kleinen Fenster der Hütte. Die Temperatur war draußen bereits so das man spielerisch die Scheiben anhauchen konnte und sich ein feiner Dunstfilm darauf bildete.

Vor dem Feuer lag ein Fellknäuel, was in gleichmäßigen Rhythmus der Atmung den Oberkörper auf und ab sinken ließ, es war Zekiel.

Ferryani blickte zu Zekiel hinüber und ließ sich von seiner ruhigen momentanen Art jedoch nicht mitreißen, im Gegenteil: Sie drehte mit Schwung ihren grazilen Körper vom Fenster hin zum Mittelpunkt des Raumes, sie schaute sich mit großen Augen um und wirkte gerade zu erwartungsvoll. Doch nichts regte sich. Nur ein paar Schatten, die vom Feuer erzeugt wurden schienen fröhlich vor sich hin zu tanzen.
Mit den Füßen baumelnd, wie bei einem Kleinkind, überlegte sie. Langsam rutschte sie von ihrer Bank, wo sie sich gerade noch eingemummelt hat, zu Boden und berührte diesen mit ihren Knien.
Ganz leise versuchte sie sich an Zekiel anzurobben. Als sie in seiner Nähe war drehte er leider ruckartig seine Ohren in ihre Richtung, somit war gleich klar, mit herumalbern wir das jetzt nix.
Sie rollte sich auf den Rücken. Die arme ausgebreitet, stieß sie ein lauten Seufzer aus:
Ahhhhh...... Zekiel! Mir ist so langweilig! Und ich hab sooo ein Hunger!

Darauf hin dröhnte in ihren Gedanken seine prägnant grollend tiefe Stimme:
„Nun ja von nur herum sitzen und nichts tun werden erstens unsere Bäuche auch nicht voller. Und genauso wenig wird auch die Langeweile davon weg gehen...“

Mit einen Ruck sprang Ferryani förmlich in die Höhe. Sie wirkte leicht gereizt und verärgert da sie hoffte das sie nicht in die Kälte raus müsse. Sie zog ihre Sachen an und warf sich ihren langen Umhang um.

Ferryani verschloss hinter sich die Tür, mit ruhigen Gewissens das Zekiel schon auf alles acht geben würde. Zügig machte sie sich Richtung Marktplatz auf.
>mal schauen was wir heute für 'Schätze' erbeuten können<
Um so näher sie den Marktplatz, mit seinen Ständen reich an allerlei Waren kam, desto mehr Leute wurden es. Und wieder spürte sie diese Blicke die sie in ihrer Kindheit ertragen musste, doch mittlerweile prallten diese an ihr ab wie ein Tropfen auf ein Lotusblatt.
Mit flüssigen Bewegungen tanzte sie förmlich durch die Stände. Erbeutete hier einen Apfel, der am Rande eines Standes lag, schnitt galant einige kleine Geldbeutel auf wobei leider nicht der ersehnte 'Goldregen' kommen wollte.

So tänzelte sie dahin. Doch plötzlich erblickte sie eine furchteinflößende düster aussehende Gestalt. Durch sein schwarzes Bollwerk aus Stoff und Leder wirkte er sehr bedrohlich und trotzdem war Ferryani interessiert... nicht an den Herrn... sie sah einen doch reich und prallgefüllten 'Geldbeutel' >das kann ich mir doch nicht durch die lappen gehen lassen<
Sie fühlte sich unbeobachtet da er seinen Rücken zu ihr zeigte, und näherte sich Stück für Stück von hinten an ihn heran. In ihr brach ein Gefühl der Nervosität aus, irgendetwas in ihr wollte sie zurückziehen. Dennoch konnte sie die große Beute, für sie wie ein gefühltes Kinderspiel, unbemerkt entwenden. Fast zugleich, nachdem sie freudig den Beutel mit ihrer linken Hand kurz nach oben warf um das Rascheln des Geldes zu hören, biegte sie auf die anderen Stände zu. Dort fand Ferryani auch noch einige gut zu gebrauchende Dinge die sie Ruck-zuck einsackte.


Um ihren erfolgreichen Beutezug gebührend zu feiern entschloss sie sich die nächste Kneipe aufzusuchen und einen darauf zu trinken.
Fast schon entspannt und gemütlich ging sie durch einige verwinkelte Gassen, vor einer Kneipe im Hafenviertel von Markuhl blieb sie stehen. Mit fast schon strahlenden Augen blickte sie die Kneipe an. >'oh ja'.... klein, düster, schäbig. Das ist mein Ding!<

Innen war alles mit einen schummrigen Licht beleuchtet. Kleine Grüppchen hatten sich an einzelnen Tischen gebildet. Wie Geier sahen einige aus, die sich über das auf den Tisch liegende, frische Aas hermachten. Ferryani setzte sich abseits in eine Nische.
Mit düster drein blickenden Blick kam der Wirt auf sie zu. Man spürte das er angewidert von ihrer Anwesenheit war, doch er sah nur das Geld.
Ferryani bestellte sich ihr Lieblinggetränk „Eine ganze Flasche ihres besten Portweines!“ mit fast schon einen hämischen lächeln.

Während sie wartete bemerkte sie wie zwei Männer sie beobachteten. Sie standen auf und gingen auf sie zu, anscheinend hatten sie schon zu tief ins Glas geschaut, denn sie wankten sogar schon. Ihre Gesichter waren dunkel. Durch das düstere Licht erkannte man nur das sie verkrustete Narben hatten und nicht gerade die reinlichsten waren.
Sie keilten Ferryani von beiden Seiten ein. Wie zwei notgeile Böcke gierten sie Ferryani von oben bis unten an. „Na hübsche so eine Exotin wie du ganz allein hier? Hast du heute schon was vor?“
Mit kalten Blick schaute Ferryani die beiden an. >Nur das eine... Na wartet, euch nehme ich heute auch noch mit auf mein 'Beuteplan'<

Was ich heute noch vor hab... erfahrt ihr wenn ich mit euch Karten spielen darf!
Der Wirt brachte ihren Portwein, der blutrot schimmerte. Ihr Blick fiel ins unschuldige. Die beiden Männer sahen ihre Chance die Nacht mit ihr zu gewinnen.

Während des Kartenspiels mit einen der beiden zog Ferryani einen Trick und ein Ass nach dem anderen aus dem Ärmel. Sie wiegte sich in Sicherheit. Doch einer der beiden bemerkte durch Glück das Ferryani nicht ganz 'sauber' spielte.

Wegen seinem Alkoholpegel brauset der eine Sofort auf: „Du dreckige Schlampe! Du wagst es uns hinters Licht führen zu wollen?“
Angus, der dickere von beiden schreckte hoch und blickte fragend seinen Kumpanen an: „Hey was ist denn los?"
Der dünnere, Bathar schrie laut los: „Verflucht die hat uns abgezockt!“
Plötzlich zog Bathar ein Dolch und hielt diesen an Ferryani's Kehle.
"Nun kommst du mit uns mit! Wir werden schon noch unseren Spaß haben!"
FallenAngel
 
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